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Micha
USA to GO-Team
10. Juli 2025

Wer die Netflix-Hitserie Outer Banks kennt, denkt vermutlich zuerst an wilde Verfolgungsjagden, Südstaatenvillen, und natürlich: North Carolina. Tatsächlich spielt die Handlung auf den Outer Banks in North Carolina – gedreht wurde allerdings fast komplett in und um das schöne Städtchen Charleston in South Carolina. Genau dort waren wir im April 2025 unterwegs und haben uns auf die Spuren von John B. und Co. gemacht.

Shem Creek: Kutter, Stege und Pope's Vater

Los geht’s nicht direkt in Charleston, sondern etwas außerhalb – in Mount Pleasant, genauer gesagt am Shem Creek. In der Serie hat man fast immer genau hier gedreht, wenn jemand in einen Hafen fährt oder irgendwo andockt. Szenen wie nach dem Hurricane in Staffel 1? Genau hier gedreht.

Und tatsächlich: Gleich am Wasser liegt das Gebäude, das als Heyward’s Seafood bekannt ist – das Fischgeschäft von Popes Vater. Ein paar Meter weiter steht das Restaurant The Wreck of the Richard and Charlene, besser bekannt als „The Wreck“, wo Kie’s Familie arbeitet. Beide sehen in echt fast genauso aus wie auf dem Bildschirm – nur ohne Kamera und Requisite.

An diesem Tag war übrigens einiges los: Livemusik drang aus mehreren Bars, Kayaks zogen zwischen den Booten durch, ein paar kleinere Yachten waren ebenfalls unterwegs und man konnte gut sehen, warum dieser Ort filmisch so oft zum Einsatz kam – er funktioniert auf viele verschiedene Arten und Weisen und ist auch für Nicht-Fans der Serie ein echtes Highlight.

Blick auf den Shem Creek
Heyward's Seafood - Original vs. Netflix
 

Pitt Street: Verfolgungsjagd durch ein fantastisches Südstaatenviertel

Nur ein paar Minuten von Shem Creek entfernt liegt die Pitt Street – eine ruhige Wohngegend mit alten Bäumen und klassischen Südstaatenhäusern mit Veranda und Schaukelstuhl. Wer hier durch die Straßen cruist, versteht sofort, warum diese Kulisse so oft in Outer Banks auftaucht.

Auch das Haus von Kiaras Eltern steht hier. Serienkenner erkennen es auf Anhieb – und wer die Gegend ein bisschen absucht, entdeckt noch mehr vertraute Ecken: Wege, auf denen John B. davonrennt, Hauseingänge, an denen diskutiert oder gestritten wird. Alles wirkt wie gemacht für genau die Szenen, die man aus der Serie kennt – nur ohne Drama und mit deutlich weniger Tempo.

Südstaaten pur in der Pitt Street
Das Haus von Kiaras Eltern
 

Arthur Ravenel Jr. Bridge: Rüber nach Charleston Downtown

Die Arthur Ravenel Jr. Bridge ist in Outer Banks zum Beispiel zu sehen, als John B. und Sarah von den Bahamas zurückkehren. Aber man sieht die Brücke nicht nur aus der Ferne, denn die restlichen Pogues fahren während der Rückkehr der beiden mit ihrem Truck drüber. Die Brücke verbindet Mount Pleasant mit Charleston Downtown und ist nicht nur für den Verkehr da: hier nutzen viele Jogger die Möglichkeit, sich zu verausgaben. Ich bin auch am Morgen hochgejoggt. Das ist im April bei angenehmen Temperaturen auch gut möglich. Der Aufstieg ist zwar etwas sportlich, aber der Blick lohnt sich: Von oben sieht man weit über die Bucht, über die Hafenanlagen und auf die USS Yorktown, einen ausgemusterten Flugzeugträger, der heute als Museumsschiff im Patriots Point liegt. Einziger Wermutstropfen: Der Verkehr rauscht direkt neben einem vorbei – und das merkt man nicht nur an den Ohren, sondern auch in der Nase.

Die Arthur Ravenel Jr. Bridge bei der Überfahrt nach Charleston
Das Brücke vom Patriots Point aus
 

Waterfront Park: Serienpause mit Palmenblick

Der Waterfront Park in Charleston Downtown mit seinen ikonischen Palmen und dem Pineapple-Brunnen ist in Outer Banks ebenfalls zu sehen – meist in ruhigeren Szenen. In unserem Fall war er eher ein Ort zum Durchatmen, bevor es zum nächsten Drehort ging. Auch wenn er touristischer wirkt als andere Locations: Für Fans der Serie hat er Wiedererkennungswert. Kommt möglichst am Morgen her, bevor es etwas voller wird. Vom Park aus hat man ebenfalls einen tollen Blick auf die Brücke und den Flugzeugträger.

Waterfront Park in Charleston
Grinsend vor dem Pineapple-Brunnen
 

French Quarter und Ben Silver

Charleston Downtown, speziell das French Quarter, ist eine echte Perle. Hier gibt es mehr zu sehen als nur Outer Banks. Wundervolle Häuser, liebevoll gepflegte Kleingärten "im Hinterhof" - überall finden sich echte Hingucker. Verpasst auf keinen Fall die Rainbow Row mit den bunten Häusern. Für Serienfans ist dann aber ein eher unscheinbarer Laden in der King Street interessant: Ben Silver. In Outer Banks als eine Art feiner Herrenausstatter inszeniert, ist Ben Silver ein echtes Geschäft – stilvoll, teuer und definitiv wiedererkennbar, wenn man die Szene kennt, in der Sarah John B. zwangseinkleidet.

Ben Silver in der King Street
Die Südstaatler lieben 'Merica
 

The Battery: Atemberaubende Promenade

The Battery gehört in einer ohnehin sehr schönen Stadt zu den eindrucksvollsten Ecken von Charleston. Eine wundervolle Promenade, die zum Spaziergang einlädt, entlang der historischen Villen im Südstaatenstil und eingerahmt von den typischen Palmetto-Palmen, denen South Carolina ihr Staatssymbol verdankt. Hier wirkt alles ein bisschen wie Kulisse – und war es für Outer Banks auch. Als John B. und Sarah nach ihrer Flucht von den Bahamas zurückkehren, kommen sie genau hier mit dem Boot an. Und auch Pope hat an dieser Promenade einen seiner wichtigeren Auftritte – nämlich das Treffen mit Carla Limbrey, das später noch an Bedeutung gewinnt. In der Serie Teil der Handlung, in Wirklichkeit einfach schön.

Die Promenade "The Battery"
Blick zurück Richtung French Quarter
 

Unser Fazit ist, dass Charleston eines der absoluten Highlights auf unserem Südstaaten-Roadtrip war. Meine Tochter ist großer Fan von Outer Banks und wir selbst haben die Serie auch gesehen. Das macht alles natürlich noch ein bißchen spannender. Aber selbst wenn man mit der Netflix-Serie nichts am Hut hat, ist Charleston eine absolute Empfehlung!

Wenn Du mehr Eindrücke von Charleston und den Drehorten haben willst, kann ich Dir noch unser Video ans Herz legen:

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