10. Februar 2026
Wer eine Reise in den Südwesten der USA plant – und dabei Kalifornien nicht ausklammern möchte – steht schnell vor einem ganz praktischen Problem: Entweder der Reiseführer ist detailliert, lässt aber Kalifornien außen vor, oder er deckt Kalifornien ab, bleibt dafür im Südwesten erstaunlich oberflächlich.
Genau hier setzt der Reiseführer „USA Südwesten mit ganz Kalifornien“ von Hans R. Grundmann und Isabel Synatschke* aus dem Reise Know-How Verlag an – und schließt diese Lücke bemerkenswert souverän.
Detailtiefe ohne Erschlag-Faktor
Mit über 1.000 Seiten ist das Buch *umfangreich – fühlt sich aber nie wie Ballast an. Die Struktur ist klar, logisch und gut navigierbar. Man kann den Reiseführer sowohl klassisch von vorne bis hinten lesen als auch gezielt einzelne Regionen herausgreifen. Ich liebe Reiseführer, mag Hintergrundinformationen und hasse oberflächliche Beschreibungen und deshalb gefällt mir dieses Werk so gut.
- Typisch Reise Know-How:
- präzise Karten
- verlässliche Hintergrundinfos
- ehrliche Tipps zu Unterkünften, Orten und Strecken
Nichts wirkt geschönt oder touristisch weichgespült – und genau das macht ihn so angenehm.
Ein Reiseführer für echte Roadtrips
Dieser Band ist ganz klar für Selbstfahrer und Roadtrip-Fans geschrieben. Das trifft wohl auf alle unsere Communitymitgleider zu, die uns ja auch wegen den Mietwagen kontaktieren und alles selbst organisieren. Deshalb denke ich, dass dieser Reiseführer so gut für uns alle hier geeignet ist. Man merkt auf jeder Seite, dass die Autoren den Südwesten nicht nur bereist, sondern erfahren haben. Routen, Entfernungen, Abstecher, Alternativen – alles wird realistisch eingeordnet.
Besonders stark: Der Reiseführer denkt Regionen nicht isoliert, sondern vernetzt sie logisch miteinander. Wer von Nevada nach Kalifornien fährt oder den Grand Canyon mit einer Kalifornien-Runde verbinden will, findet hier genau die richtigen Übergänge. Das sind beliebte Touren und müssen deshalb auch verknüpft gut dargestellt werden, um helfen zu können.
Kalifornien: vollwertig integriert statt nur „mit dabei“
Was viele Reiseführer versprechen, hält dieser hier tatsächlich ein: Kalifornien ist kein Anhängsel, sondern ein voll integrierter Bestandteil des Buchs.
- Los Angeles mit seinen sehr unterschiedlichen Vierteln
- San Francisco jenseits der klassischen Postkartenmotive
- Highway 1 und Big Sur mit realistischen Einschätzungen zu Fahrzeiten
- Nationalparks wie Yosemite, Death Valley oder Joshua Tree
- Kalifornische Küstenorte, Wüstenregionen und kleinere Städte
Gerade für Reisende, die Kalifornien nicht zum ersten Mal besuchen oder mehr wollen als Hollywood, Fisherman’s Wharf und Santa Monica, ist das ein echter Pluspunkt.
Nationalparks: eine der größten Stärken dieses Reiseführers
Der amerikanische Südwesten lebt von seinen Nationalparks – und genau hier hebt sich „USA Südwesten mit ganz Kalifornien“ deutlich von vielen anderen Reiseführern ab.
Statt die Parks nur landschaftlich zu beschreiben, erklären die Autoren sehr konkret, wie man sie sinnvoll erlebt. Das klingt unspektakulär, macht in der Praxis aber den entscheidenden Unterschied.
Praxisnahe Planung statt schöner Worte
Zu nahezu jedem großen Nationalpark finden sich:
- klare Hinweise zu Zufahrten und Durchfahrten
- realistische Zeitangaben für Viewpoints, Scenic Drives und Wanderungen
- Einschätzungen, was an einem Tag machbar ist – und was nicht
- Hinweise zu Höhenlagen, Hitze, Wind und Wetter
- Empfehlungen zur besten Reisezeit
Besonders hilfreich ist das unter anderem bei:
- Grand Canyon (South Rim vs. North Rim)
- Yosemite National Park
- Zion National Park und Bryce Canyon
- Death Valley National Park
- Joshua Tree National Park
Beispiele für die Stärke der Nationalpark-Beschreibungen
Grand Canyon: realistisch eingeordnet
Beim Grand Canyon bleibt es nicht bei Superlativen. Stattdessen wird klar unterschieden zwischen South Rim und North Rim, inklusive:
- Besucherandrang
- Erreichbarkeit
- Saisonzeiten
- Atmosphäre und Zeitbedarf
Besonders wertvoll sind die Hinweise, warum ein kurzer Stopp „auf der Durchreise“ oft nicht das hält, was man sich davon verspricht.
Yosemite: ehrlich statt romantisiert
Yosemite wird nicht verklärt, sondern realistisch beschrieben:
- Hinweise zu Verkehr und Parkplatzsituation
- klare Aussagen zu Stoßzeiten
- Alternativen abseits der Hotspots
- Wanderungen für unterschiedliche Fitnesslevel
Gerade für Erstbesucher verhindert das Frust und falsche Erwartungen.
Death Valley: Sicherheit hat Priorität
Im Death Valley zeigt sich die Erfahrung der Autoren besonders deutlich. Hitze, Entfernungen und Risiken werden klar benannt, ohne zu dramatisieren.
- konkrete Vorbereitungstipps
- realistische Streckenempfehlungen
- klare Warnungen vor Selbstüberschätzung
Auch kleinere Parks werden ernst genommen
Ein weiterer Pluspunkt: Der Reiseführer beschränkt sich nicht auf die großen Namen. Auch State Parks, National Monuments und weniger bekannte Schutzgebiete werden sinnvoll eingeordnet.
Oft mit klaren Aussagen wie:
- „lohnt sich als Zwischenstopp“
- „nur bei ausreichend Zeit empfehlenswert“
- „gute Alternative bei überfüllten Hauptparks“
Fazit
Die große Stärke dieses Reiseführers liegt darin, dass er Nationalparks nicht als Sehenswürdigkeiten, sondern als Orte mit ganz realen Rahmenbedingungen beschreibt.
Für uns ist „USA Südwesten mit ganz Kalifornien“* ein sehr fundiertester und praxisnaher deutschsprachigen Reiseführerr für den Südwesten – insbesondere, wenn Nationalparks ein zentraler Bestandteil der Reise sind.
Unsere besten Tipps für Deine USA Reise
- 1. Mietwagen direkt & günstiger buchen
Buche direkt beim Vermieter, nicht über einen Reiseveranstalter. Das ist fast immer günstiger und Deine Reservierung ist sicher, weil sie unmittelbar mit dem Leistungserbringer vereinbart wurde. Wir empfehlen als Vermieter uneingeschränkt Alamo, den wohl beliebtesten Anbieter bei deutschen Kunden. Alamo hat uns eine Buchungsmaske bereitgestellt, mit der Du den Mietwagen direkt bei ihnen buchst, aber gleichzeitig einen Rabatt von bis zu 20% angerechnet bekommst. Du erhältst die besten Preise - und von uns kostenlos eine deutschsprachige Betreuung obendrauf.
Zur Mietwagensuche inkl. Rabatt* - 2. Ferienunterkünfte direkt beim Vermieter buchen
Vergiss airbnb und Co. Nutze diese Portale, um Deine Ferienwohnung zu finden. Suche aber anschließend bei Google, ob das Objekt auch von einer lokalen Verwaltungsagentur oder dem Vermieter selbst angeboten wird. Gerade in Florida hat fast jeder Besitzer eine Verwaltung, die sich um viele Ferienwohnungen gleichzeitig kümmert und professionell aufgestellt ist. Diese kann auch Deine Buchung und Zahlung problemlos annehmen - nur eben deutlich günstiger als bei den bekannten Portalen, die immer eine Servicegebühr draufschlagen. Bei Fewo-Direkt/HomeAway/VRBO siehst Du oft den Namen und das Logo der Verwaltung auf den Profilseiten der Ferienobjekte, welche Du im Anschluß leicht googeln kannst. - 3. Rundum versichert mit geeigneter Kreditkarte
Ohne Kreditkarte wird es im USA Urlaub nicht gehen. Achte bei der Auswahl der Kreditkarte vor allem darauf, dass Du keine Auslandseinsatzgebühren zahlen musst. Auch ein Auslandskrankenschutz ist gerade in den USA ein Muss. Und da eine USA Reise teuer sein kann, lohnt es, über eine Reiserücktritts- oder auch Reiseabbruchversicherung nachzudenken. Die Platinum Double von Barclays vereint alle genannten Punkte in einer Kreditkarte. Man erhält sogar noch eine Zusatzhaftpflichtversicherung für den Mietwagen bis zu einer Deckungssumme von 1 Mio Euro. Die Kreditkarte ist zwar nicht kostenlos, aber zu einem Jahrespreis von 99,-€ findet man kaum eine bessere Möglichkeit, komplett abgesichert zu sein und gleichzeitig eine gute Kreditkarte für Auslandsreisen sein eigen nennen zu können. Wir nutzen die Kreditkarten von Barclays selbst, daher ist dies eine persönliche Empfehlung.
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